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Die Musik meiner Generation  
 
 

Music-News

  • Beach Boys wieder vereinigt!
    1962 gründete sich in Hawthorne California eine der wichtigsten Bands des vergangenen Jahrhunderts: die Beach Boys. Sie brachten den Surfsound einer breiten Öffentlichkeit nahe und Brian Wilson komponierte einige Songs mit Ewigkeitscharakter. Wie jetzt ihre Plattenfirma EMI Music mitteilte, hat sich die Band in der Besetzung Mike Love, Al Jardine, Bruce Johnston, David Marks und - ACHTUNG! - Brian Wilson (!) wieder zusammengefunden um ihr 50-jähriges Jubiläum zu feiern.
    Klar, dass man dazu auf die Bühne gehen wird. Doch nicht zu einem einmaligen Reunionkonzert z.B. in Los Angeles; nein - die Band wird auf eine 50 Konzerte umfassende Welttournee gehen! Wäre doch schön, wenn man da auch neue Songs präsentieren könnte, dachte sich die Band. Deshalb befinden sich die Jungs derzeit nicht am Strand (ist ohnehin zu kalt), sondern im Studio.
    Hoffentlich führt die Tour auch nach Deutschland und Europa!
    Jimmy bleibt dran.

  • Schwarzer Sabbath im Jahr 2012!
    Sie gelten als die Urväter des Heavy Metal, die wahren Paten des Goth und schreckten vor keiner Gruselstory zurück. Nächstes Jahr kommen sie wieder auf Tour: BLACK SABBATH. In ORIGINALBESETZUNG! Deutschland steht bislang jedoch nur für ein Konzert im Tourkalender. Am 4. Juni wird die Band in der Westfalenhalle in Dortmund auftreten. Karten gibt es ab Freitag den 25. November im Vorverkauf.
    Doch damit ist noch nicht Schluss! Wer auf Tour geht, sollte möglichst ein aktuelles Album dabei haben. Das dachten sich auch Tony Iommy, Ozzy Osbourne, Geezer Butler und Bill Ward. So passiert es, dass der Vierer derzeit im Studio ist, um nach 33 Jahren (!) ein neues Album aufzunehmen. Der Name des Albums steht allerdings noch nicht fest. Fest steht jedoch, dass es auf dem Vertigo Label veröffentlicht werden soll, auf dem auch die alten Sabbath-Alben erschienen sind.

  • Franz Josef Degenhardt ist tot
  • Er war kein Mensch, der es sich in Deutschland gemütlich gemacht hat. Er sah seinen Platz nicht inmitten der Charts. Das war nicht sein Ding. Er war lieber unbequem. Immer wieder drückte er seine Finger auf die Gitarre und es war, als drückte er die Finger in die Wunden der Republik.
    Sein Herz schlug links. Es schlug für die Unterdrückten, die Ausgenutzten, die Gequälten, die Gefolterten. Es schlug für all jene, die sonst nicht, oder nur ungenügend Gehör fanden. Und er deutete mit dem Notenschlüssel in der Hand auf die Unterdrücker, die Gefräßigen und diejenigen, die stillschweigend dem Unrecht zusahen.
    Er war ein Mensch, der den Wohlstand eines Landes am Wohlstand des Schwächsten maß.
    Er war promovierte Rechtsanwalt, einer der Stimmen der 68er Bewegung und Verteidiger einiger Mitglieder der RAF. Zudem war er Buchautor, dessen Romane verfilmt wurden.
    Franz Josef Degenhardt verstarb am 14. November in Quickborn im Kreise seiner Familie.

  • Jackie Leven an Krebs erlegen
  • Der schottische Singer und Songwriter Jackie Leven, dessen Platten auch auf dieser Seite für Freude sorgten, ist am 14. November um acht Uhr abends in Southampton gestorben.
    Leven wurde am 18. Juni 1950 in Kilkcaldy, Fife, Schottland, geboren. Er war Gründer der Rockband "Doll By Doll" und Urheber unzähliger Soloalben. Er selbst hoffte, er gehöre zu den "seelenvollen Geschichtenerzählern". Dies attestiere ich ihm gerne.
    Wer sich nochmal mit Jackies Musik beschäftigen möchte, findet hier vielleicht ein paar Anregungen:
    - Gothic Road (CD)
    - Wayside Shrines and the Code of the Travelling Man (CD)
    - Jackie Leven /w Michael Cosgrave- Live at Rockpalast (DVD)

  • Das Ringen um EMI
  • Wahrscheinlich habt ihr es schon der Tagespresse entnommen: Die 1931 gegründete Plattenfirma EMI wurde nach 80 Jahren Eigenständigkeit verkauft. Die Firma war eine der vier Major-Companies im Musikgeschäft. Als Käufer wird UNIVERSAL genannt. Ebenfalls eine Major-Company und heute schon Marktführer.
    Doch der Verkauf ist keine Rettung. Denn erstens ist nicht gesagt, dass alle Mitarbeiter übernommen werden und zweitens ist es genauso unsicher, dass sämtliche Künstlerverträge fortbestehen werden.
    Zudem will Impala (Verband der Unabhängigen Plattenfirmen) den Verkauf verhindern. Der Verband sieht, übrigens völlig zu Recht, eine zu große Marktkonzentration bzw. Marktbeherrschung durch den Verkauf.
    Sicher kann man darüber streiten, ob wirklich jede veröffentlichte CD, jeder angebotene Download notwendig ist. Und sicherlich würde auch jeder zu einer anderen Beurteilung kommen, wenn es um die Frage ginge, welches Album, welche Single überflüssig sind. Fest stünde aber eines: jede weitere Marktkonzentration führt zu einer ungerechteren Marktbeherrschung, die am Ende in höheren Preisen für den Verbraucher münden wird. Schon aus diesem Grund allein, darf EMI nicht an einen Major verkauft werden.


 

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